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Immobilien Glossar - Übersicht B

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Beglaubigung

Es gibt zwei grundlegende Arten von Beglaubigungen, die beide der Rechtssicherheit und dem Konsumentenschutz dienen:

1. Unterschriftsbeglaubigung

Mit der Unterschriftsbeglaubigung einer Privaturkunde bestätigt der Notar bzw. das Gericht, dass die Unterschrift einer bestimmten Person echt ist, also von der Person stammt, die vor einer Notarin/einem Notar bzw. vor dem Gericht unterschrieben oder ihre Unterschrift anerkannt hat. Über die Richtigkeit der unterschriebenen Privaturkunde oder deren Inhalt werden dabei keine Feststellungen getroffen.

2. Beglaubigte Abschrift

Die beglaubigte Abschrift (beglaubigte Kopie) ist die Bestätigung durch eine mit öffentlichem Glauben versehene Urkundsperson (z.B. Notar), das dazu befugte Gericht oder die dazu befugte Behörde dass die Kopie einer Urkunde mit dem Original übereinstimmt.

Besichtigungsschein

Durch den Besichtungsschein (der auch Bestätigung genannt wird), wird dem Makler durch den Objektsuchenden bestätigt, dass das Objekt besichtigt wurde. Die Erfolgsprovision ist jedoch nur beim Kauf eines Objektes zu zahlen (in Relation zum Kaufpreis). Ein Besichtungsschein kann vom Interessenten ohne Bedenken unterschrieben werden, da dieser nicht zum Vertragsabschluss zwingt, sondern lediglich die erfolgte Besichtigung bestätigt.

Bonität

Die Bonität ist ein wichtiges Enscheidungskriterium, ob man einen Kredit bekommt oder nicht. Zwar spielen auch die Sicherheiten eine wichtige Rolle, doch nur selten werden Kredite an Kreditnehmer mit zweifelhafter oder schlechter Bonität vergeben, nur weil sie genügend Besicherung anbieten können.

Belastungs- und Veräußerungsverbot

Das Belastungs- und Veräußerungsverbot besteht in der Verpflichtung, z.B. eine Liegenschaft ohne Zustimmung eines anderen weder zu belasten noch zu veräußern. Grundsätzlich kann man eine solche Verpflichtung jeder beliebigen Person gegenüber eingehen. Wirklich Sinn ergibt das Belastungs- und Veräußerungsverbot allerdings erst dann, wenn es im Grundbuch eingetragen und damit gegen jeden Außenstehenden wirksam wird. Und da setzt das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch Schranken. Verbücherungsfähig ist ein vertragliches Belastungs- und Veräußerungsverbot nur dann, wenn es zwischen Ehegatten, eingetragenen Partnern oder zwischen Eltern und leiblichen Kindern, Adoptivkindern, Pflegekindern und deren Ehegatten oder eingetragenen Partnern vereinbart wird. Die Eintragung im Grundbuch ist für die Wirksamkeit gegen Dritte unbedingt erforderlich. Belastungs- und Veräußerungsverbote wirken auf Lebensdauer des Berechtigten und des Verpflichteten. Wenn also einer dieser beiden verstirbt, erlischt das Verbot und ist im Grundbuch zu löschen.

Bürgschaft

Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge, den Gläubiger zu befriedigen, wenn der Schuldner seine Verbindlichkeit nicht erfüllt. Der Bürgschaftsvertrag zwischen Gläubiger und Bürgen muss schriftlich erfolgen, damit die Bürgschaft wirksam ist. Der Bürge verspricht, das zu leisten, was der Hauptschuldner schuldet. Als Bürge haften Sie also für eine fremde Schuld. Sehr häufig haben Bürgschaften den Zweck, einen Kredit zu besichern (Kreditbürgschaft). Gerät der Kreditnehmer in finanzielle Schwierigkeiten und kann nicht mehr zahlen, dann muss der Bürge für ihn einspringen.

  • 1. Bürgschaft als „Bürge und Zahler“ Diese Bürgschaftsform wird oft zur Besicherung von Bankkrediten verwendet und kann für den Bürgen sehr schwerwiegend sein. Er haftet nämlich als „ungeteilter“ Mitschuldner für die ganze Schuld. Bei Zahlungsverzug des Kreditnehmers hat das Kreditinstitut ein freies Wahlrecht, wen es zuerst belangt. Die Bank kann sich aussuchen, ob sie den Kreditnehmer, den Bürgen oder beide zugleich belangt.
  • 2. „Normale“ Bürgschaft Die normale Bürgschaft spielt in der Praxis nur eine untergeordnete Rolle. Bei dieser Bürgschaftsform kann der Bürge erst dann belangt werden, wenn der Hauptschuldner vom Gläubiger erfolglos gemahnt wurde. Zwischen Mahnung und Inanspruchnahme des Bürgen muss ein angemessener Zeitraum liegen.
  • 3. Ausfallsbürgschaft Die Ausfallsbürgschaft ist die „mildeste“ Form der Bürgschaft. Bei der Ausfallsbürgschaft muss der Gläubiger zunächst alle zumutbaren Schritte setzen, um eine Zahlung des Hauptschuldners zu erlangen. Dazu gehört das Einklagen der Forderung und das Führen der Exekution, außer der Schuldner ist unauffindbar oder die Exekutionsführung völlig aussichtslos.
  • 4. Bürgschaft bei Ehescheidung Innerhalb eines Jahres nach erfolgter Scheidung besteht die Möglichkeit, eine Solidarbürgschaft in die weniger belastende Ausfallsbürgschaft umwandeln zu lassen. Die Umwandlung muss fristgerecht bei Gericht beantragt werden.
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